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Bericht aus der Chiemgau-Zeitung vom 30.01.2008:
Sanierung oder Neubau?
Soll die Gemeinde das Sportheim in Westernach sanieren? Oder soll sie es abbrechen und einen Neubau errichten? Eine Entscheidung hat der Gemeinderat auch in seiner jüngsten Sitzung nicht getroffen.
Die Kommune hatte im Juni 2007 einen Fachmann mit der Erstellung eines Konzeptes beauftragt. Jetzt liegen die Ergebnisse vor. Nachdem sie der Gemeinderat in nichtöffentlicher Sitzung behandelt hatte, erläuterte sie Bürgermeister Florian Hoffmann dann in einem Gespäch mit der Chiemgau-Zeitung.Das Sportheim dient auf der Südseite dem Tennisclub, auf der Ost- und Westseite dem TSV und seiner Fußballabteilung dazu, sportliche und gesellschaftliche Aktivitäten an den Tag zu legen. Die dringend notwendige Sanierung des Sportheimes und die Erweiterung insbesondere mit einer Schiedsrichterkabine haben der Gemeinderat und die Vereine im vergangenen Jahr oft diskutiert. Auch ein Neubau kam in der Debatte zur Sprache.

Das Sportheim ist sanierungsbedürftig. Soll die Kommune das Gebäude vielleicht sogar abbrechen und durch einen Neubau ersetzen? Der Gemeinderat hat sich nach wie vor noch nicht festgelegt. Foto thümmler
Das Konzept, das jetzt vorliegt, enthält drei Planungsideen einschließlich grober Kostenschätzungen.
Die Variante I sieht eine Sanierung des bestehenden Sportheimes vor. In einem östlichen Anbau ist ein neues Lokal geplant - das bisherige soll dann in zwei Kabinen für die Sportler und eine Kabine für den Schiedsrichter, jeweils mit Duschen und Toiletten umgewandelt werden. Die Kosten betragen etwa 375000 Euro.
Die Variante II enthält zunächst die gleiche Sanierung. Hinzu kommt dann jedoch ein Verbindungsbau zu der bestehenden Lagerhütte nordwestlich des Sportheimes. In dieser Hütte sollen zwei Umkleidekabinen und eine Schiedsrichterkabine, ebenfalls mit Dusche und Toiletten, eingerichtet werden. Die Kosten: rund 290000 Euro.
Ein Abbruch und ein Neubau werden in der Variante III entwickelt. Der Neubau für den TSV und den Tennisclub ist grundsätzlich in der Größe des bestehenden Sportheimes vorgesehen. In einem Anbau im Osten ist - wie in Variante I - ein neues Lokal geplant. Die Kosten belaufen sich auf schätzungsweise 800000 Euro.
Der Gemeinderat traf keine Entscheidung. Die Kommune will jetzt die beiden Sportvereine über den Sachstand informieren. Zu klären ist, welche Eigenleistung die Vereine in Geld oder über Arbeit erbringen können.
Der Gemeinderat habe Bürgermeister und Verwaltung zudem beauftragt, so Hoffmann, zu prüfen, ob die Gemeinde die Abwicklung der Baumaßnahme zum Beispiel an einen Verein übertragen könne. Außerdem will die Gemeinde laut Hoffmann jetzt Informationen über den Boden einholen.
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